Die Pc Sucht

Ich geh jetzt einfach mal auf das offentsichtlichste Phänomen in meinem Leben ein. Die Sucht an den Pc zu kommen...Ja, ich weiß schon alleine, weil ich hier sitze und das schreibe sollte ich meine Klappe halten...deshalb deferenziere ich es noch ein wenig. Die Sucht Online Games (kurz MMORPG) zu spielen/zocken. Es sollen sich nicht Leute angesprochen fühlen, die 3 oder mehr Stunden am spielen sind, nein, diese Leute bezeichne ich als Spieler, die einfach nichts besseres zutun haben oder einfach nur sich freuen spielen zu können. Ja ich selbst setze mich gerne mal für 1-2 Stunden an ein Spiel und lasse mich in eine Fantasy Welt schweifen. Aber übertreiben sollte man es nicht. Ich kann soetwas fast täglich beobachten.

Es geht los mit Stufe 1: Der Wunsch das zu erreichen was sonst keiner schafft. Nur in den wenigsten Fällen kommt es dann auch dazu aber schon allein durch den Antrieb dies erreichen zu wollen wird aus dem Spiel eine Arbeit.

Stufe 2: Wir haben nun schon im ersten Schritt das Spiel zur Arbeit gemacht. Jetzt geht es darum seine Arbeit mit den anderen zu vergleichen. "Ok der ist schlecht." "Der lvlt nur sehr langsam." "Boar schon 90!!!" "Klar lvln lassen kann ich mich auch" sind nur einige Zitate, die beschreiben, was ich meine. Anstatt sich für denjenigen zu freun, es zu ignorieren oder es einfach nur als Ergebniss aus Langeweile zu sehen, werden die High Lvl spieler in MMORPGs immer zum Symbol des Ehrgeizes und man selbst setzt sich unter den Druck, dass man ja nicht zu langsam seine Ziele erreichen darf.

Stufe 3: Mit der Arbeit zutun und dem Druck vor Feierabend noch schnell den Nobelpreis zu erlangen , geht es weiter die "sozialen" Kontakte zu errichten, erhalten, zu "pflegen". Es gilt so bekannt zu sein wie möglich denn was bringt es einem der beste Spieler zu sein, wenn es doch niemand weiß? Also geht es los sich mit vituellen Geschenken, Freundlichkeit oder Streit bekannt zu machen. Und das so schnell wie möglich denn diese Kontakte können ja auch nützlich sein, für "dein" virtuelles Leben. Doch wächst mit der wachsenden Anzahl von "Freunden" auch der Druck den ich bereits in Stufe 2 erwähnt habe an. Denn wer will denn bitte mit jemanden befreundet sein, der nichts erreicht, so´n Looser.

Stufe 4: Feierabend! Nobelpreis ist da, und die Freunde stehen hinter dir. Momentmal! Sollte es nicht eigentlich schon dunkel draußen sein? (In diesem Moment hat der Spieler seine Augen für eine Nanosekunde vom Bildschirm gelöst, soweit noch welche vorhanden sind). Ja, dunkel sollte es sein...bzw. war es das schon denn die Morgensonne strahlt bereits. Wir haben also das Problem, dass keiner deiner Freunde dir mal die Uhrzeit gegeben hat. Aber immerhin hast du ein schönes Ergebniss und kannst jetzt gut schlafen.      oder könntest gut schlafen, denn warum sollte man das noch...die Nacht ist doch sowieso vorbei und der Nachmittag?! Da wollte ich mich doch mit Jürgen treffen und zum Fußball rüber kommen...ach egal...das kann man auch alleine spielen.Wer aufgepasst hat jetzt die 2 neuen Probleme erkannt!

Stufe 5: Also Statusbericht: Man hat sich ein Haufen von "virtuellen" Freunden gesammelt, die einen den Druck aufbauen ,dass man etwas schaffen soll, was einem im weiteren Lebens rein gar nichts bringt, freut sich dann noch über die erreichten sinnlosen Zielen, vergisst dabei den natürlichen Zyklus des Körpers und lässt den Kumpel von Nebenan mit dem Ball im Regen stehen. Nochwas vergessen, ja...spätestens Abends wärend man grade damit beschäftigt ist die Weltherrschaft an sich zu reißen grummelt es in der Magengegend. Nja man hat immerhin grade etwas tolles erreicht und kann nun sich auf die neuen Ziele stürzen, da ist man mal aufgeregt...mein Lieber, das ist keine Aufregung, das ist das Hungergefühl. Du hast in den letzen 48 Stunden weder gegessen noch etwas richtiges getrunken...Sollte man nun (noch) einen (guten) Freund haben, der einem etwas zu essen macht, oder holt wird dieser mit folgenden Zitaten beworfen. "Moment!Gleich!" ,"Ich kann grade nicht" , "Ja gleich" "Nur noch diese Runde" und "Ich hab grad keine Hand frei!" ist dabei noch das Schlechteste.

Endergebniss: Da das hier sonst noch zu lang wird kürze ich etwas ab. Die Sucht an MMORPGs bezeichnen wir nun so: Jemand hat Freunde, die er nie im Leben treffen wird. Diese Freunde sind ihm soviel wert,dass er ihnen etwas beweisen muss, was ihn dazu bringt seinen Stoffwechsel auf´s äußerste zu treiben und bringt sein reales Leben ins Gefängniss der Einsamkeit. Schöne Schlussworte oder? xD"

Ja ich weiß, ich übertreibe, aber mir ist halt Langweilig...danke fürs Lesen^-^


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